Gleichstellungsbeauftragte

Aufgabenbereiche

  • Zuständigkeit für alle Angelegenheiten der Stadt Kalkar, die die Gleichstellung von Mann und Frau berühren und Auswirkungen auf die Anerkennung ihrer gleichberechtigten Stellung in der Gesellschaft haben können.
  • Einflussnahme darauf, dass die berufliche Situation der Frau verbessert wird und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer geschaffen wird.
  • Hilfestellung beim Abbau von Benachteiligungen von Mädchen und Frauen und Unterstützung von Fraueninteressen bei kommunalen Entscheidungen.
  • Beratung und Unterstützung von Frauen und Männern innerhalb der Verwaltung und aus der Bürgerschaft in allen Angelegenheiten der Gleichstellung.
Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen

In diesem Jahr findet zum 40. Mal der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt. Die Runden Tische im Kreis Kleve für ein gewaltfreies Zuhause sind mit verschiedenen Aktionen dabei.

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Unternehmerinnen- und Gründerinnen-Treff

In Kooperation mit der IHK-Zweigstelle Kleve organisieren die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve bereits seit einigen Jahren den Unternehmerinnen- und Gründerinnen-Treff. Ziel ist, den Frauen, die unternehmerisch tätig sind bzw. sich in der Gründungsphase befinden, ein Forum für gegenseitigen Austausch und Zusammenarbeit zu bieten. Geboten werden Vorträge zu verschiedenen interessanten Themen. Die Teilnahme ist für Mitgliedsfrauen kostenlos. Gastfrauen zahlen 5,-- € pro Veranstaltung. Der Jahresbeitrag für eine Mitgliedschaft beträgt 7,50 €.

Weitere Informationen finden sie unter Downloads.

Aktionen und Veranstaltungen

Aktiv gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit im Kreis Kleve

Aktionstag „LSBTIQ* Willkommen"

Gleichstellungsbeauftragte setzen ein Zeichen anlässlich des Internationalen Aktionstages am 17. Mai unter dem Motto „LSBTIQ* Willkommen"

Bereits seit dem Jahr 2005 gibt es den globalen Aktionstag IDAHOBIT ("International Day Against Homo-, Bi-, Inter- and Transphobia"), der sich am 17. Mai jährt. Damit soll auf LSBTIQ-feindliche Diskriminierung und Gewalt und auf die Kriminalisierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen aufmerksam gemacht werden.

Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve setzt sich dafür ein, dass alle Menschen das Recht haben, ihre geschlechtlichen und sexuellen Identitäten ohne Gewalt und Diskriminierung zu leben. Übergriffe auf Mitglieder der LSBTIQ-Gemeinschaft werden verurteilt.

Bereits frühzeitig fand im Rahmen einer digitalen Sitzung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve mit der Geschäftsführerin des Queeren Netzwerkes NRW e.V., Rebecca Knecht, und mit der Vertreterin von together e.V. Kleve, Vera van Oyen, ein Workshop statt. Hierbei wurde angeregt, die "LSBTIQ Willkommen" Aktion des Queeren Netzwerkes NRW in die breite Öffentlichkeit hinein zu tragen, verbunden mit dem Hissen der Regenbogenflagge an vielen Rathäusern im Kreis Kleve und am Kreishaus am 17. Mai. Die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten hat in dieser Sitzung einvernehmlich beschlossen, das Hissen der Flaggen an den Rathäusern und am Kreishaus zu fordern und ruft alle Institutionen auf, sich der Aktion "LSBTIQ Willkommen" anzuschließen.

"LSBTIQ Willkommen" Aktion

Am 17. Mai wird an Rathäusern im Kreis Kleve und am Kreishaus die Regenbogenfahne als solidarisches und sichtbares Zeichen dafür gehisst, dass alle Menschen unabhängig ihrer sexuellen Orientierung im Kreis Kleve willkommen sind. Angesprochen sind alle, die als Institution, als Gruppe, als Kommune oder in einer anderen Organisationsform ein Zeichen gegen Queerfeindlichkeit setzen möchten. Auch Einzelpersonen können sich beteiligen, indem sie ein Foto an der Regenbogenfahne ihres Rathauses oder am Kreishaus machen und es an @queeresnetznrw auf Facebook und Instagram posten oder via Mail an: knecht@queeres-netzwerk.nrw senden.

Doch nicht nur an diesem Aktionstag, sondern zu jeder Zeit sind Toleranz, Akzeptanz und Respekt wichtige gesellschaftliche Anliegen. Im Kreis Kleve gibt es viele Menschen, die diese Werte für sich und ihren Lebensstil einfordern. Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve stehen mit den genannten Fachstellen im Austausch und haben für alle an dem Thema Interessierten ein offenes Ohr. Auf Wunsch leiten sie auch informative Materialien, wie zum Beispiel Flyer, Broschüren und Statement-Aufkleber weiter. Die Kontaktdaten der Gleichstellungsbeauftragten sind auf den jeweiligen Internet-Seiten der Städte und Gemeinden zu finden oder auf www.kreis-kleve.de / Suchbegriff: Gleichstellungsbeauftragte in den Kommunen.

 

Was Frauen bewegt - Mitmachaktion zum Internationalen Frauentag 2021

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Am 08. März findet zum 110. Mal der Internationale Frauentag statt.

In seiner wechselvollen Geschichte standen an diesem Tag immer wieder Forderungen von Frauen nach Gleichberechtigung im Fokus. Während die Frauen im Jahr 1911 vorrangig auf die Straße gingen, um die Einführung des Frauenwahlrechts und ihre Teilnahme an der politischen Macht einzufordern, nutzten Frauen diesen Tag im Laufe der Zeit, um auf weitere bestehende geschlechterspezifische Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen und deren Beseitigung zu fordern.

Auch wenn zwischenzeitlich viele Forderungen der Frauen nach Gleichberechtigung erfüllt wurden, sind auch heute noch viele Ziele unerreicht. So besteht beispielsweise auch im Jahr 2021 zwischen Frauen und Männern ein nicht unerheblicher Gehalts- oder Lohnunterschied. Es ist weder zeitgemäß noch gerecht, dass Frauen in Deutschland in diesem Jahr erst am 10. März (dem sogenannten „Equal Pay Day“) die Verdienstsumme erzielen, die die Männer bereits zum Jahresende 2020 erhalten haben. In der Realität sind es immer noch die Frauen, die beruflich zurückstehen, um den größten Teil der unbezahlten Care-Arbeit Zuhause, bei der Betreuung von Kindern und der Pflege von Angehörigen zu übernehmen. Dadurch ist die Gefahr der Altersarmut bei Frauen vorprogrammiert. Auch 100 Jahre nach der Einführung des Frauenwahlrechts sind Frauen in den Parlamenten unterrepräsentiert. Dies gilt auch für die Mitbestimmung und Karrieremöglichkeiten in Unternehmen. Darüber hinaus ist für Frauen das Risiko besonders hoch, Opfer häuslicher und sexueller Gewalt zu werden.

Mit all diesen Themen und noch vielen weiteren beschäftigen sich die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve, prangern bestehende Ungerechtigkeiten an und stehen Ratsuchenden zur Seite. Die Kontaktdaten der Gleichstellungsbeauftragten sind auf der Internetseite der jeweiligen Stadt oder Gemeinde zu finden sowie in übersichtlicher Form für alle Kommunen auf der Internet-Seite des Kreises Kleve unter www.kreis-kleve.de / Suchbegriff: Gleichstellungsbeauftragte in den Kommunen.

Damit auch unter den aktuellen Corona-Beschränkungen Frauen zum diesjährigen Internationalen Frauentag ihre Wünsche und Forderungen deutlich machen und in die Öffentlichkeit tragen können, rufen die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve eine Mitmachaktion ins Leben.

Im Rahmen dieser Aktion können Frauen ein Foto von sich und einem „Hashtag“ mit  einem Thema, das sie bewegt, per E-Mail bis zum 31.03.2021 an die Mailadresse  gleichstellungsstelle@kleve.deeinsenden.  Die eingesandten Fotos werden dann zu einer Collage zusammengestellt und als Plakate in den jeweiligen Kommunen und im Kreishaus ausgehängt und in den sozialen Medien veröffentlicht. Für die geplante Veröffentlichung wird gebeten, dem Foto eine formlose Einverständniserklärung zur Nutzung der Bildrechte beizufügen.

Die Gleichstellungsbeauftragten laden alle Frauen im Kreis Kleve zur Teilnahme an der Mitmachaktion ein. Nur gemeinsam können Frauen die vollständige Verwirklichung der Geschlechtergerechtigkeit erreichen.

 

Aufruf an alle von Gewalt betroffenen Frauen
Telefonische Beratung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2020

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In diesem Jahr steht der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2020 unter dem Motto „Wir brechen das Schweigen!“. Nach wie vor sind noch viel zu viele Frauen aus allen gesellschaftlichen Schichten von Gewalt betroffen. Dabei wird Gewalt in vielerlei Formen ausgeübt. Diese reichen von der physischen, psychischen, sexualisierten bis hin zur digitalen Gewalt.

Um das „Dunkelfeld“ näher zu beleuchten, haben NRW-Gleichstellungsministerin Ina Scharrenbach und Innenminister Herbert Reul eine „Dunkelfeldstudie“ in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse in der vergangenen Woche vorgestellt wurden. Mehr als die Hälfte der nordrhein-westfälischen Bevölkerung war in ihrem Leben von mindestens einer der abgefragten Formen körperlicher, sexueller oder psychischer Gewalt betroffen. 25,6 % gaben an, Gewalt in Partnerschaften erlebt zu haben. Dies sind aufwühlende Zahlen.

Gerade in der gegenwärtigen Corona-Krise mit starken Einschränkungen des öffentlichen Lebens und wenigen sozialen Kontakten steigt insbesondere für Frauen die Gefahr, häusliche und sexualisierte Gewalt zu erfahren.

Auch in diesem Jahr möchten die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve das Thema Gewalt in den Fokus der Öffentlichkeit bringen und ein solidarisches Zeichen setzen für ein gewaltfreies Miteinander.

Mehr als jede zehnte von Gewalt betroffene Person nimmt Hilfe und Unterstützung auch deshalb nicht in Anspruch, da ihr nicht bekannt ist, an wen sie sich wenden könnte.

Um dies zu ändern, wenden sich die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im November mit einer Telefonberatungsaktion und einer Online-Kampagne an die Bevölkerung im Kreis Kleve.

Im Rahmen der Telefonaktion können sich Betroffene von fachkundigen Vertreterinnen der Frauenberatungsstelle Impuls, des AWO Frauenhauses Kleve, des Sozialdienstes Katholischer Frauen sowie dem Opferschutzbeauftragten der Kreispolizeibehörde Kleve beraten lassen.

Für die Telefonaktion ist im Zeitfenster von 10.00 bis 13.00 Uhr die folgende Hotline aktiv geschaltet: 02821 85 7840.

Alle von Gewalt Betroffenen werden dazu aufgerufen, keine Scham zu empfinden und sich zu melden. Alle Anrufe werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Die Gleichstellungsbeauftragten haben Videoclips über die teilnehmenden fachkundigen Expertinnen und Experten erstellen lassen, in dem diese sich und ihre Arbeit vorstellen. Die Filme können auf den Internetseiten/Social Media Seiten der an der Aktion beteiligten Städte und Gemeinden und des Kreises Kleve abgerufen werden.

Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve unterstützen darüber hinaus auch die vom Zonta Club Niederrhein initiierte Beleuchtungsaktion „Orange your city“, die mit der symbolischen Farbe Orange an Gebäuden und Fenstern auf Gewalt an Frauen und Mädchen aufmerksam macht.

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Videos zum Thema "Hilfen bei Gewalt" finden Sie hier:
Andrea Hermanns, AWO Frauenhaus Kleve
Marion Classen, Frauenberatungsstelle IMPULS
Petra Hermsen Beyer, Frauen Fachberatungsstelle Wohnhilfen SKF Kleve
Johannes Meurs, Opferschutzbeauftragter Polizei Kreis Kleve

 

Unternehmerinnen- und Existenzgründerinnetreff 2020

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Im historischen Rathaus der Stadt Kalkar trafen sich 37 Unternehmerinnen, Gründerinnen und weitere Interessierte auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve und der IHK Niederrhein Zweigstelle Kleve. Anlass war ein interaktiver und kreativer Workshop Impulsvortrag der Coach- und Managementberaterin, Vorbildunternehmerin des Bundeswirtschaftsministeriums und Autorin Barbara Baratie.
In ihrem inspirierenden Vortrag "Karrierecocktail! Erfolg beginnt im Kopf und ist kein Zufallsprodukt" zeigte sie Strategien auf, wie Unternehmerinnen sich ihrer persönlichen Stärken und Ziele bewusst werden und ihr eigenes Potenzial entfalten können. Hiermit legen sie den Grundstein für mehr beruflichen Erfolg.
Nach Ende der Veranstaltung blieb bei Erfrischungsgetränke noch Zeit zum persönlichen Netzwerken.
Von links: Ramona Gerritzen (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kalkar), Barbara Baratie (Referentin), Susanne Schultze-van Acken (stellv. Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Kleve) und Sandra Poschlod-Grause (Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Kleve)
Foto: Kreis Kleve / Peter Schiller

 

Informationsstand der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2019

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Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve informierten zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2019 von 9.00 bis 12.00 Uhr auf dem Roermondr Platz in Kevelaer zum Thema "Häusliche Gewalt".
Unter dem Motto „Bei Gewalt - Hinsehen statt wegschauen" verschenkten die Gleichstellungsbeauftragten Brillenputztücher, um das Thema häusliche Gewalt ins öffentliche Licht zu holen. Unterstützt wurden sie dabei von der Frauenberatungsstelle Impuls sowie der Kreispolizeibehörde - Abteilung Prävention und Opferschutz. Jeden Tag erleben Frauen Gewalt. Doch nur wenige Betroffene wenden sich an eine Beratungsstelle. Genau hier setzt das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" an. Seit viereinhalb Jahren erhalten Frauen mit Gewalterfahrung unter der Nummer 08000 116 016 eine Beratung, wie sie sich aus gewaltbestimmten Lebenssituationen im privaten und öffentlichen Umfeld lösen können. Mit Hilfe eines Übersetzungsdienstes, der ebenfalls rund um die Uhr verfügbar ist, kann die telefonische Beratung in insgesamt 15 Sprachen gewährleistet werden. Ein Gebärdensprachdolmetscherdienst ermöglicht auch gehörlosen oder hörbeeinträchtigten Frauen, Beratung in Anspruch zu nehmen.
Das gesamte Angebot ist kostenlos, anonym, für alle und zu jeder Zeit verfügbar. Das Hilfetelefon bietet nicht nur betroffenen Frauen die notwendige Unterstützung. Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde, sowie Fachkräfte können sich mit ihren Fragen an das Hilfetelefon wenden.

"Orange your City" zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2019

Die Stadt Kalkar beteiligte sich in diesem Jahr erstmalig an ‚Orange your City, orange the world', einer weltweiten Aktion des ZONTAClub International gegen Gewalt an Frauen.
Im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen wurde somit vom 22. bis 24. November 2019 in der Zeit von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr sowohl das historische Rathaus der Stadt Kalkar, als auch die ‚Gerichtslinde' orange illuminiert.
In diesem Zeitraum stand der Zonta-Clubs Niederrhein, vertreten durch das Zonta Mitglied Marion van Bebber, sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Kalkar, Ramona Gerritzen und ihre Stellvertreterin Christa Hünnekes in einem Informationsstand auf dem Kalkarer Marktplatz allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Gewalt an Frauen und Mädchen zur Verfügung.
Den Auftakt machte am Freitag Abend die Kalkarer Sängerin Sivia Thon, die das Lied ‚Sabinchen war ein Frauenzimmer' neu interpretierte und vorsang. Unterstützt wurde der Vortrag durch selbstgemalte, die einzelnen Strophen darstellende Moritatentafeln und einer Drehorgel. Gäste waren u. a. die Bürgermeisterin der Stadt Kalkar, Frau Dr. Britta Schulz, Mitglieder des Zonta-Clubs Niederrhein wie Frau Derksen-Hüber und Frau van Bebber, die Frauenberatungsstelle ‚Impuls' vertreten durch Hildegard Wolff, die Leiterin des Frauenhauses der AWO des Kreises Kleve, Frau Andrea Hermanns, die Abteilung Prävention der Kreispolizeibehörde Kleve, vertreten durch Stephanie Bodden-Bergau, die Ehrenamtskoordinatorin der Flüchtlingshilfe der Stadt Kalkar Frau Jessica Vogler, sowie viele Lokalpolitiker und Bürgerinnen und Bürger.
Von dem Event wurde in der WDR-Lokalzeit noch am selben Abend berichtet.

"Orange your City" "Orange your City"

 

Internationaler Frauentag 2019
Informationsveranstaltungen „Für ein gutes Gefühl - Wie kann ich mich vor Übergriffen schützen?"

Informationsveranstaltungen "Für ein gutes Gefühl - Wie kann ich mich vor Übergriffen schützen"

Anlässlich des „Internationalen Frauentages 2019“ haben die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kalkar in Kooperation mit der Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Kleve und der Frauenberatungsstelle IMPULS die Informationsveranstaltung „Für ein gutes Gefühl – Wie kann ich mich vor Übergriffen schützen?“ für Frauen ab 16 Jahren im Stadtgebiet Kalkar angeboten. ‚Aufgrund der guten Werbung und der großen Nachfrage hatten wir uns schnell dazu entschlossen gleich mehrere Veranstaltungen in Kalkar durchzuführen‘, so Stefanie Bodden-Bergau und Hildegard Wolff. Veranstaltungsorte waren die Familienbildungsstätte Kalkar, für interessierte Schülerinnen der weiterführenden Schulen das Jan-Joest-Gymnasium Kalkar sowie die Städtische Realschule Kalkar und darüber hinaus für in Kalkar lebenden Flüchtlinge der „Treff 57“‘, erklärt Ramona Gerritzen weiter.
Die Referentinnen Stefanie Bodden-Bergau von der Kreispolizeibehörde Kleve und Hildegard Wolff von der Frauenberatungsstelle IMPULS informierten die Teilnehmerinnen über Möglichkeiten des Selbstschutzes sowie wirkungsvollem Verhalten in bedrohlichen Situationen mit dem Ziel, den teilnehmenden Frauen geeignete Handlungsstrategien, die zur eigenen Sicherheit beitragen sollen, zu vermitteln.
Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Stefanie Bodden-Bergau, Kreispolizei, Susanne Janßen, Schulleiterin Jan-Joest-Gymnasium Kalkar, Elke Schmeer, stellv. Schulleiterin Städt. Realschule Kalkar, Ramona Gerritzen, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Kalkar und Jessica Vogler, Ehrenamtskoordinatorin


Equal Pay Day 2019
Informationsstand der
Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve in Geldern

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Der Informationsstand der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve zum Equal Pay Day 2019 war ursprünglich für den 15. März 2019 angekündigt. Weil der Wettergott es mit einer anhaltenden Schlecht-Wetter-Front nicht gut meinte, wurde der Aufbau des Info-Stands zum internationalen Aktionstag für gerechte Bezahlung und Wertschätzung von Arbeit auf den 22. März 2019 verschoben.

Die Entscheidung, den Termin zu verschieben war goldrichtig. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve den interessierten und auch sehr meinungsfreudigen Bürgerinnen und Bürgern am gutbesuchten Markt in Geldern Informationen rund um das Thema näherbringen. Es kam zu interessanten und lebhaften Gesprächen und einem regen Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Zudem wurden Informationsmaterialien sowie plakative Taschen und Buttons verteilt. So erzielt das wichtige Thema auch über den Equal Pay Day-Aktionstag hinaus die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt. Denn fair ist, wenn Gleiches gleich bewertet wird – das gilt auch und vor allem für die Entlohnung von Arbeit. Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve werden sich auch weiterhin hierfür einsetzen.

 

"Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen 2018"
Informationsstand der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Kleve am Fachmarktzentrum in Kalkar

Das Bild zeigt eine Gruppe von Frauen

Kreis Kleve - 300 gefüllte Brötchentüten wurden anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen von den Gleichstellungsbeauftragten am Fachmarktzentrum in Kalkar verteilt. Mit den Worten „Darf ich Ihnen etwas schenken?“ ließen sich auch misstrauische Passanten davon überzeugen, eine Brötchentüte, bedruckt mit den Kontaktdaten des bundesweiten Hilfetelefons, anzunehmen. Das Präsent soll für das Thema häusliche Gewalt sensibilisieren. „Häusliche Gewalt ist immer noch ein wichtiges Thema“, so Andrea Hermanns, Leiterin des Frauenhauses in Kleve. Studien zufolge ist jede dritte bis vierte Frau einmal im Leben von häuslicher Gewalt betroffen. Im Jahr 2017 wurden im Klever Frauenhaus insgesamt 33 Frauen und 22 Kinder aufgenommen. Ziel der Aktion unter dem Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ war es, Menschen auf dasThema häusliche Gewalt aufmerksam zu machen und übermögliche Hilfsangebote zu informieren.


Unternehmerinnen- und Gründerinnen-Treff
Workshop zum Thema: "(Selbst-) Marketing – Sie sind einzigartig!"

Auf dem Bild sind mehrere Personen zu sehen

Im historischen Ratssaal der Stadt Kalkar trafen sich im Juni 2018 rund 30 Unternehmerinnen und Gründerinnen und weitere interessierte Frauen zu einem besonderen Veranstaltungsformat. Zum Thema Selbstmarketing startete die Referentin Anja Merl mit ihrem Impulsvortrag „Sie sind einzigartig!“. Im anschließenden Workshop wurden Fallbeispiele der Teilnehmerinnen bearbeitet. „Natürlich gibt es immer andere, die Gleiches oder Ähnliches anbieten wie Sie. Aber es gibt niemanden, der es so anbietet wie Sie“, so die Referentin Anja Merl. Ziel der Veranstaltung war die Analyse der individuellen Möglichkeiten und des eigenen Potentials. Abklärung und Profilschärfung der Unternehmerinnenpersönlichkeit sowie die Reflexion der Rahmenbedingungen wurden ausführlich diskutiert. Nach Ende der Veranstaltung blieb bei einem kleinen Imbiss Zeit zum persönlichen Netzwerken.
(v.l.n.r.: Elisabeth Meyer, Stadt Emmerich a. R.; Magdalena Kowalczyk, Regionalagentur NiederRhein; Birgit Fischer, Stadt Rees; Silke Lamers, Kreis Kleve; Anja Merl, Referentin; Katharina Küpper-Schreiber, Competentia; Ramona Gerritzen, Stadt Kalkar)

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